TOMATO CATCH-UP - Newsletter Issue 200 – April 2017
Your monthly resource on working capital, process optimization and issues relating to the world of corporate treasurers, IT professionals and bankers!
This newsletter is bilingual, English or German according to the source.
Introduction:
We at Tomato are celebrating two milestones: This is Newsletter #200 and Tomato was born on May 5th 1992 and celebrates its 25th anniversary. Looking back, the situations 25, 20, 15 and 10 years ago seem like the dark ages in tech terms. So much that was new and cutting edge then is now part of every-day business and life. So if you are fatigued over trends and buzzwords such as digitization, the Internet of Things, Fintech, Blockchain etc., take it in stride. Knowing that these things are developing may be good enough for now. We’ll keep you informed of developments. Still, while technological changes are immense, the approach to treasury and IT remains much the same as Martin’s comment from 2010 shows!
Thank you so much for the continued interest, support and feedback over the years. We keep doing our best to consider how much you have on your plate and how little time you have for reading news and views.
Enjoy the variety of topics and remember, we at Tomato can look at your situation from an outsider perspective with experience from various similar situations. Run yours by us so we can help you in the decision-making process. Feel free to contact martin.schneider@tomato.ch or call 044 814 2001.
Regula Spottl and the Tomato Team
Topics
- Rückblick: Ein klassischer Kommentar von Martin in 2010
- How Tomato’s Website Looked in the Past
- Decentral Payment Factory Webpage Revamped
- Rückblick auf die 1TC | Treasury Convention
- Schweiz setzt ab 2018 auf XML-Zahlungen
- Berichterstattung des Auditors: Neuer Standard
- Resource: Finanz- und Rechnungswesens des Jahres 2017
- Higher Capital Ratios Not Likely to Prevent a Financial Crisis
- Upcoming Events
- David Ricardos Theorie der komparativen Kostenvorteile lebt weiter
- Is Bluffing in Business Okay?
1. Rückblick: Ein klassischer Kommentar von Martin in 2010
Im April 2010 Newsletter wiesen wir auf den Artikel “Die Herausforderungen an Wirtschaftsprüfer", der in der Handelszeitung von 10.2.10 erschien. Wir betitelten dies “Forderungen an die Wirtschaftsprüfer”.
Martin’s Interpretation resonierte stark mit Lesern:
“Wir Menschen versuchen wo immer möglich eine lupenreine Technologie zur Prüfung von Prozessen und Zustand von Firmen mit dessen Mitarbeitern zu erstellen. Einmal mehr stellen wir am Ende einer Krise fest, dass Bauch, Gefühle, Sachkenntnis und lange Berufserfahrung eigentlich die besseren Tools sind, um vorausschauend eine Wirtschaft gesund zu erhalten.”
How Tomato’s Website Looked in the Past
When a Web site shuts down, it’s not gone forever. You can use Wayback Machine to look for pages that are no longer on the website. Visit the site, type the URL of the site you want to dig up in the address bar and click the Take Me Back button.
For example, visit Tomato’s website from July 2003, December 2005, or July 2013! You can tell how we evolved over time!
Decentral Payment Factory Webpage Revamped
One of the most popular webpages in tomato.ch is the Decentralized Payment Factory (E) und Dezentrale Payment Factory (D). We revamped these pages with precise descriptions and links. We offer you two examples of our work with clients. It’s worth reviewing!
Rückblick auf die 1TC | Treasury Convention
Die Bellin-Community trifft sich jährlich an der 1TC im Europa Park Rust zu "meet - learn - enjoy" (Wissenstransfer, Austausch und Kennenlernen). Mitte März war es wieder soweit und Martin Schneider war dabei in Verbindung zu seinen Themen wie Zahlungsverkehr- Gateways und Bankanbindung. Und insbesondere mit der Firma Brückner, deren Projekt und Erfolg vorgestellt wurde. Siehe Newsletter Februar 2017.
Themen an der 1TC:
- Einfluss von Buzz-Words „Sanktionen“, „Big Data“, „Blockchain“ und „Regulierungen“ auf das Corporate Treasury.
- Welche Strategien und Tools helfen tatsächlich, „Effizienz und Transparenz im Treasury“ zu schaffen.
- Alles um den Zahlungsverkehr
Erhalt und Zugang zu den Präsentationen können bei der Firma Bellin nachgefragt werden.
Schweiz setzt ab 2018 auf XML-Zahlungen
Mitte 2018 stellt die Schweiz ihren Zahlungsverkehr um. Das soll die Vielfalt der gegenwärtigen proprietären Schweizer Zahlungsinstrumente reduzieren. Nach der SEPA Einführung 2014 mit der Umsetzung in den Euroländern folgen die nicht Euroländer wie CH, SE, NO, DK, PL, HU, CZ dem einheitlichen Europäischen Format ISO_20022 oder auch XML genannt. http://www.tomato.ch/CH-ZV-2016-2020.html
Der Treasurer interviewte für seinen Bericht “Schweiz setzt ab 2018 auf XML-Zahlungen” auf Seite 3 diverse Fachleute wie auch Martin Schneider.
Die neue Regelung bedeutet auch für die Schweiz ein Grossprojekt und die Erneuerung des Zahlungsverkehrs:
- XML Zahldatei aus dem ERP mit dem Format 001.001.03.ch.02
- Ein einheitlicher Kundenrechnungsbeleg mit QR-Leser für die Rechnungsempfänger (ESR/BESR genannt). Weiterhin mit dem Ziel für vollautomatisches Ausziffern der Zahlungseingänge mit dem ERP. Beachten Sie die kommende Pressemitteilung am 27.4.2017
- Vereinfachte Lastschriftsverfahren
- Gutschriftanzeigen mit CAMT. Tomato empfiehlt seinen Kunden bis auf weiteres die Fortführung der bekannten Swift MT940. Wenige Institute sind aktuell für CAMT parat. MT940 ist gängig und weltweit unter Banken und Corporates verbreitet. Richtig ist, dass CAMT Verbesserungen in der Mitteilungszeile bringt.
Sie haben Fragen? Kommen Sie auf Martin Schneider zu oder via 044 814 2001. Er zeigt Ihnen das Vorgehen gerne auf.
Übrigens ist Tomato Supporter von Paymentsstandards Schweiz
Berichterstattung des Auditors: Neuer Standard
Für Abschlussprüfer gilt der neue Standard “ISA 702”. Das ist in so fern sehr wichtig, da die Firma die Schlüsselpositionen im Jahresabschluss definieren muss, was wiederum einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Abschlusszahlen hat. Das gemäss einer Einschätzung eines Kollegen von Martin Schneider.
Im Blog Berichterstattung des Abschlussprüfers: Erhöhung der Aussagekraft, erklärt Reto Zemp von KPMG die wesentlichen Neuerungen. (pdf)
Resource: Finanz- und Rechnungswesens des Jahres 2017
Im Blog Die Umsetzung des neuen Obligationenrechts erklärt Prof. Dr. Marco Passardi vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, Details zum Inhalt im Jahrbuch des Finanz- und Rechnungswesens 2017.
Das Buch enthält u.a. Hinweise zur Gesetzesauslegung, z.B. auch zur buchhalterischen Behandlung von Fremdwährungsumrechnungsdifferenzen und zur sog. Selbstregulierung (auch mit „Soft Law“ bezeichnet).
Bestellung Jahrbuch Finanz- und Rechnungswesen 2017 von WEKA
Higher Capital Ratios Not Likely to Prevent a Financial Crisis
Data on the liability side of banks’ balance sheets show that higher capital ratios are hardly going to prevent a financial crisis. That’s the conclusion of research by Òscar Jordà, Björn Richter, Moritz Schularick und Alan M. Taylor for the Federal Reserve Bank of San Francisco. The researchers collected data from 17 countries of advanced economies between 1870 and 2013 and for the post-WW2 period.
However, the researchers found that “higher capital buffers have social benefits in terms of macro-stability: Recoveries from financial crisis recessions are much quicker with higher bank capital.” Details…
Ziehen Sie Deutsch vor? Die NZZ übernahm dieses Working Paper als Warum Finanzkrisen nicht zu verhindern sind
- Open Banking & Blockchain: Internationale Fachtagung, Trendthemen der internationalen Finanzszene! 3. + 4. Mai 2017, Zürich. Organisiert vom Paymentforum.ch. Details…
- 33rd Forum Financial Market Regulation, "The American Election and U.S. Investigations of European Companies" 3. Mai 12:15. Universität Zürich, öffentliche Veranstaltung. Details…
- Vorabendanlass „FER vor Ort“ – Olten, 9. Mai. Gratisveranstaltung mit anschliessendem Apéro
Einladung mit Details zum Programm und Anmeldeverfahren. - ZV-Frühstück im Au Premier, Zürcher, Referate zu aktuellen Themen um den Zahlungsverkehr in der Schweiz. 10. Mai 2017. Details…
- CIO-Forum 2017, 13. und 14.6. 2017 in Zürich: Digitalisierung geht in die nächste Runde.
Jahrestagung und IT-Innovationsworkshop “Design Thinking”. Details…
David Ricardos Theorie der komparativen Kostenvorteile lebt weiter
David Ricardo (1772 - 1823) war ein britischer Wirtschaftswissenschaftler und ein führender Vertreter der klassischen Nationalökonomie. In seinem Werk Principles of Political Economy and Taxation entwickelte er die Theorie der komparativen Kostenvorteile. Das Kernstück in dieser Theorie ist die Aussenhandelstheorie, die vertritt, dass sich Außenhandel für alle Volkswirtschaften lohnt, auch für jene die gegenüber anderen Staaten bei allen Gütern Kostennachteile haben.
Die NZZ hat letzte Woche drei Artikel über Ricardos Prinzip publiziert:
- David Ricardos Idee lebt weiter: Jedes Land ist wettbewerbsfähig
- 200 Jahre ricardianische Handelstheorie: Ein Überflieger mit Zweifeln
- Ricardo und komparative Kostenvorteile: Freihandel und die Ängste, die er auslöst
English: Entry for David Ricardo in the Concise Encyclopedia of Economics
Many news articles didn’t make it into this newsletter. Check our twitter posts for them!
From the Desk of Regula Spottl, Greensboro, NC, USA
The post in “From My Desk…” in the Newsletter from March 2006 resonated most with readers. This is what I wrote:
“Is bluffing in business okay? In the class "Ethics in the Workplace" that I'm currently taking at the UNCG, the local university, we discussed the article Is Business Bluffing Ethical? by Albert Carr, published in Harvard’s Business Review.
Carr raised havoc among ethicists with this article. He suggests that bluffing in business is "a game strategy - much like bluffing in poker, which does not reflect on the morality of the bluffer."
This may be an interesting topic to ponder at the next coffee break. What is your take?” Carr's article…
